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Von Finnland nach Norwegen

Wir haben uns entschieden, diesen Sommer mit dem eigenen Auto nach Norwegen zu fahren. Ein Blick auf die Landkarte der riesigen skandinavischen Halbinsel führte zum Entschluss: Wir nehmen eine Autofähre und fahren erst nach Finnland und dann hoch in den norwegischen Norden. Die genaue Route wird sich beim Fahren schon ergeben. Hauptsache es geht los.

Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass Finnlines die Strecke Travemünde-Helsinki bedient. Die Fährschiffe der Finnlines Reederei hatten wir schon oft auf unseren diversen Schwedenreisen neben den großen Schiffen der TT-Line, die von Travemünde nach Trelleborg pendeln, im Hafen liegen gesehen. Wegen der gedrungenen Bauform dachten wir eigentlich, dass die Finnlines Fähren ausschließlich für den LKW Transport genutzt werden. Also kein Restaurant, keine netten Kabinen und anderen Touristenkomfort anbieten. Aber das ist alles nicht so.

An einem Dienstagmorgen um 3 Uhr legte die Finnlines Fähre mit dem sinnigen Namen Finnmaid vom Skandinavienkai inTravemünde ab, das Boarding sollte 21 Uhr am Abend vorher beginnen. Es blieb also am Montag noch genügend Zeit, sich den Timmendorfer Strand und das Örtchen Travemünde anzuschauen, ehe wir dann am Abend zum großen Parkplatz des Skandinavienkais fuhren. Leider blieb die Schranke zur Auffahrt auf das Schiff bis 23 Uhr geschlossen und wir mußten über zwei Stunden im Auto warten; erst dann wurden die ersten Fahrzeuge in das Schiff gelassen.

Abenteuerlich kurvten wir mit dem Auto im Bauch des Schiffes von einer Spur zur anderen und über Rampen vom unteren Autodeck in den ersten Stock. Jede freie Fläche mußte genutzt werden. Halb auf einer steilen Rampe stehend sollten wir das Auto abstellen. Es wurde mit Klötzen vor den Reifen gegen Abrollen gesichert. Mit etwas mulmigem Gefühl ließen wir unser Auto und all das Campingequipment zurück. Bis Mittwochmorgen um 9 Uhr sollte die Schiffsreise auf der Ostsee dauern.

Einen ähnlichen Komfort wie die Schwedenfähren bot auch die Finnmaid. Eine saubere Aussenkabine für uns drei, Restaurant, Bar und einen Aufenthaltsraum sowie das Sonnendeck ganz oben. Für 58€ pro Person haben wir das Mahlzeitenpaket gleich mit dem Ticket gebucht; denn wir mußten uns auf dem Schiff ja auch verpflegen. Im Schiffsrestaurant bekamen wir am Dienstagmorgen ein ausgiebiges Frühstück, am Abend ab 18 Uhr ein sehr üppiges Dinner und am Mittwochmorgen noch einmal ein schnelles Frühstück. So nett verwöhnt konnten wir voller Tatendrang in Finnland einreisen.

Vom Fähranleger der Finnlines Fähren, ein paar Kilometer östlich der Hauptstadt Helsinki, fahren wir auf der viel befahrenen Küstenstraße bis kurz vor die russische Grenze. Schilder tauchen auf, die in Finnisch und Russisch den Weg nach St. Petersburg weisen. Etwa 200 Kilometer sind es noch bis dort. Für uns eine kleine Strecke aber ohne gültiges Visum nicht erreichbar. Unser Ziel ist aber auch die Finnische Seenplatte. Kurz vor der russischen Grenze verlassen wir die Hauptstraße und fahren gen Norden auf kleinen, gut geteerten Nebenwegen. Meistens geht es durch dichten Nadelwald und vereinzelt führt die Straße an das Ufer eines der vielen Seen in diesem Gebiet. So tingeln wir dahin, halten an schönen Plätzchen an, nehmen ein Picknick und genießen das schöne Wetter und die grüne Landschaft. Gegen Abend erreichen wir unser Ziel, Savonlinna.

Das Städtchen liegt auf einer Inselkette zwischen den Seen Haukivesi im Norden und Pihlajavesi im Süden. Es besitzt eine intakte Altstadt mit vielen für Finnland so typischen Holzhäusern und, vorgelagert auf der kleinen Felseninsel Kyrönsaari, die mittelalterliche Burg Olavinlinna aus dem 14. Jahrhundert. Finnland gehörte lange Zeit zu Schweden jedoch war die östliche Grenze in Karelien zu Russland nie eindeutig definiert. Das Land war eben dünn besiedelt und durch die vielen, miteinander verbundenen Seen unübersichtlich. So gab es viele Überfälle und Konflikte in dieser Region, was die Schweden veranlasste, an dieser exponierten Stelle eine Festung zu bauen. In der über 500 jährigen Geschichte Olavinlinnas erlebte die kleine Burg viele Belagerungen durch Russen und Schweden und diverse Eroberungen. 1809, nach dem Russisch-Schwedischen Krieg mußte Schweden seine autonome Provinz Finnland komplett an das russische Zarenreich abtreten. Für die nächsten über 100 Jahre blieb Finnland ein Großfürstentum im Russichen Reich, bewahrte aber immer seine nationale und sprachliche Identität. Im Zuge der russischen Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts erlangte Finnland seine Unabhängigkeit, mußte diese aber mehrmals und besonders während des 2. Weltkrieges militärisch verteidigen.

All diese Dinge sind heute Vergangenheit. Einmal im Jahr, im Sommer, steht Olavinlinna heutzutage im Mittelpunkt des finnischen Kulturlebens. Besonders aus dem nicht weit entfernten Helsinki strömen Liebhaber der Klassischen Musik an diesen Ort. Im Burghof, eingefasst von dicken Wehrmauern, werden Opern inszeniert. Dies Jahr bot das Savonlinnan Oopperajuhlat als Schwerpunkt Verdi und Mozart. Als wir am 13. Juli 2016 in Savonlinna ankamen wurde abends gerade Falstaff von Guiseppe Verdi aufgeführt. Busladungen festlich gekleideter Opernfans kamen an und strömten über die alten Festungsbrücken hin zum Burgfried. Auch wir hatten überlegt, spontan Karten zu kaufen und uns mit Falstaff musikalisch auseinander zu setzen. Aber man wollte uns keine verkaufen. Wer weiss, vielleicht hätte unsere unangemessenen Freizeitkleidung den finnischen Kulturbetrieb doch zu arg gestört.

Wir fahren mit dem Auto durch diese Landschaft der 1000 Seen aber mehr als Wald zu beiden Seiten der Straße, manchmal unterbrochen von kleinen Farmen und Häuschen wird uns nicht geboten. Ungepflasterte Stichstraßen führen schon mal ans Seeufer aber die geteerten Straßen halten meistens dezent Abstand zum Wasser. Man muss eigentlich das Flugzeug nehmen um diese gigantische Seenlandschaft zu erfassen oder sich in ein Kajak zwängen um während der Einsamkeit einer mehrtägigen Paddeltour die Schönheit und Attraktivität dieser Landschaft in sich aufzunehmen. Durch Zufall haben wir den Sulkavan Oravanpesät Campingplatz angefahren. Nett gelegen an einem See mit großer Wiese, Hütten und finnischer Sauna. Dieser Platz ist ein Übernachtungsplatz an der Eichhörnchen Paddelroute Oravareitti, die in Juva startet, durch kleine Seen und Flüsschen führt und sich dann auf dem weiten Pihlajavesi See mit den unzähligen Inselchen verliert.

Als wir Savonlinna auf der Landstraße 468 in nördlicher Richtung verlassen und auf einer Landenge zwischen den Seen Haukivesi und Enonvesi fahren, stoßen wir auf das kleine Örtchen Oravi. Direkt am Kanal, der beide Seen verbindet, gibt es einen Freizeithafen mit Motorbooten und Segelschiffen und ein Restaurant sowie eine Kanustation. Auch diese Stelle wirkte auf uns einladend um ins Kajak zu steigen und eine der vielen Inseln im Enonvesi anzulaufen.

Wir ziehen weiter und weiter in nord-westlicher Richtung zum Bottnischen Meerbusen. Die flache Landschaft wirkt sehr eintönig. Nadelwald mit Birken soweit das Auge reicht. Es bleibt Zeit ein bisschen in den mitgeführten Reiseführern zu schmökern und da erfahren wir, dass wir geologisch gerade auf einer uralten europäischen Erdplatte fahren, dem Baltischen Schild. Mindestens seit einer Milliarde Jahre gab es hier keine Gebirgsfaltung mehr. Gebirge, die es davor gab sind alle schon längst wegerodiert und die letzten Eiszeiten formten anschließend diese flache Landschaft mit den vielen, vielen Seen. Da sind wir jetzt tief beeindruckt und sehen die Landschaft mit ganz anderen, geologischen Augen.

Wir haben mittlerweile andere Sorgen: Wir übernachten auf dem Emolathi Campingplatz bei Pyhäjärvi im Irgendwo. Über Nacht hat es stark geregnet und den Campingplatz in weiten Teilen geflutet. Polnische Campingnachbarn mussten nachts ihr Zelt verlagern um nicht vollends geflutet zu werden. Wir hatten Glück. Wie sich schon in Schottland gezeigt hat ist das Dachzelt, in dem wir übernachten, absolut dicht und unsere Ausrüstung haben wir in das neue Vorzelt gestellt und auch hier blieb es weitestgehend trocken. Trotzdem ist es unangenehm, durch Pfützen zu waten und ständig darauf zu achten, dass nichts nass wird.

In dieser Situation lernen wir Tristan kennen. Er ist Student der Geoinformatik aus Trier, hat im Frühjahr seinen Bachelor Abschluss bestanden und sich spontan dazu entschlossen, mit dem Tourenrad alleine über Schweden, Finnland, Russland und die Baltischen Staaten die Ostsee zu umrunden. Er schläft in einem kleinen ein-Mann Zelt und hat nur das allernötigste Gepäck bei sich. Wir bieten ihm einen Platz in unserem Vorzelt an, Frühstücken gemeinsam und reden über alles was Reisende so interessiert. Tristan hat natürlich auch einen Reiseblog, den er mit seinem Smartphone, das über eine Photozelle oder manchmal auch eine Steckdose unter Strom gehalten wird, auf Stand hält. Ab und zu gucken wir heute noch in seinen Blog, um zu schauen, wo er gerade ist. Manchmal staunen wir, was er so alles aus der Drahtesel Perspektive sieht und erlebt.

Wir fahren weiter und erreichen bei Oulu die Ostsee. Die Küstenstraße fahren wir bis Tornio auf finnischer und Haparanda auf schwedischer Seite. Die Grenze zwischen beiden EU Ländern verläuft entlang des Flusses mit dem Namen Tornionjoki auf finnisch oder Torneälven auf schwedisch. Wir fahren über die nicht existente Grenze und sind in Schweden und plötzlich kommt uns alles so vertraut vor und wir merken, wie anders Finnland doch ist. Es ist erst einmal die andere Zeitzone. Finnland hat, im Gegensatz zu uns, die Osteuropäische Zeitzone, ist also immer eine Stunde voraus. Die finnische Sprache ist für einen Deutschen vollkommen unverständlich. Im Schwedischen ist einiges dem Deutschen und Englischen entlehnt. Das Finnische hat einen ganz anderen Sprachstamm, da die Finnen wohl aus der Gegend des Ural in grauer Vorzeit eingewandert sind. Ihre Sprache gehört zum uralischen Sprachstamm. Als beliebtes Beispiel sei hier das Wort Zentrum angeführt, das in jeder Stadt in intuitiv verständlicher Form auf Schildern steht, die den Weg in die Stadtmitte weisen. In Finnland steht dort Keskus. Es dauerte eine Weile, bis wir im Reiseführer belehrt wurden und verstanden haben, dass Keskus nicht ein Hinweis zur nächsten Stadt ist.

Auf schwedischer Seite fahren wir noch ein paar Kilometer weiter am Torneälven entlang Richtung Norden und übernachten auf dem Campingplatz Kukkolaforsen. Es ist nett hier. Man kann im Restaurant oder auf der grossen Terrasse speisen und für erlesene Gäste wird das Mahl auch schon mal exklusiv direkt auf dem Torneälven serviert. Angler kommen hierher um traditionell den flussauf ziehenden Lachs zu fangen und Nordkapp Fahrer finden sich ein, wenn sie von Norwegen zurück nach Deutschland fahren. Wir machen einen Tag Fahrpause, besuchen das Kukkola Fiskemuseum am Campingplatz und fahren am Nachmittag nach Tornio auf finnischer Seite, wo als Ferienspass für Kinder gerade Jahrmarkt ist. Will man sich ein preiswertes und gutes Essen gönnen, so sei der Ikea in Haparanda empfohlen. Er liegt gleich hinter der Grenze rechts.

Uns zieht es weiter Richtung Norwegen. Wir fahren nordwärts durch Lappland, genau entlang der Grenze zwischen Finnland und Schweden. Mal sind wir in Schweden, wenn uns dort die Straßen einsamer vorkommen und mal in Finnland. Zeitzone, Währung und Sprache wechseln jedesmal mit. Die Straßen schlängeln sich parallel der breiten Flüsse, die von den norwegischen Bergketten in die Ostsee münden. Zuerst ist es im Süden der Torneälven, dann der Muonio Älv und letzlich der Könkämäälven hoch im Norden. Alles europäische Flüsse, von denen wir noch nie gehört hatten.

Markante Erhebungen, die man befahren kann und die auch noch ein Restaurant on Top bieten, sind selten in dieser Gegend. Luppioberget bietet all das. Altes, hartes Felsgestein ist hier freigelegt worden; vermutlich durch riesige Gletscher der letzten Eiszeit, die alles Geröll zu Tal geschoben haben. Man kann auf den Felsen und in den Klüften klettern und hat an vielen Stellen einen phantastischen Ausblick in diese Landschaft des südwestlichen Lapplands.

Je weiter wir gen Norden kommen, je stärker verändert sich die Vegetation. Im Süden und der Mitte Finnlands dominierte dichter Nadelwald jedoch mischten sich Richtung Norden immer mehr Birken hinzu. Die Stämme der Bäume wurden dünner und die Wuchshöhe kleiner. Man spürt förmlich, welch starker Selektionsdruck durch die langen, bitter kalten Polarnächte auf den Pflanzen lastet. Bäume verkrüppeln zu kleinen Sträuchern und schließlich können nur noch Gräser, Flechten und Moose in dieser tundraartigen, sumpfigen Umgebung überleben. Irgendwann passieren wir den Polarkreis bei ca. 66° nördlicher Breite. Wir erkennen es an einem großen Schild und einem Souvenierladen mit angegliedertem Cafe. Ab jetzt werden wir auf unserer Fahrt gen Norden immer längere Tage und kürzere Nächte erleben und ganz oben in den Vesterålen von Norwegen hatten wir den Punkt erreicht, an dem die Sonne den Horizont berührte und gleich wieder zum neuen Tag aufstieg.

Zum Übernachten hatten wir uns für den Campingplatz des Rajamaa in Lapland AB entschieden. Wir waren neben einem Campingwagen die einzigen, die sich diesen Ort zum Übernachten ausgesucht hatten. Auch umliegende Hütten waren fast leer. Im Haupthaus des Anwesens kamen wir mit dem Eigentümer Lars Malmström ins Gespräch. Er bezeichnet sich selbst als fac totum also „Mädchen für alles“. Jedenfalls steht es so auf seiner Visitenkarte. Er erklärt uns, dass die Hauptsaison für ihn nicht im Sommer sondern im Winter liegt. Er leitet dann Skiwandertouren und Fotosafaris zusammen mit professionellen Fotografen. Dabei steht das Beobachten von Polarlichtern im Vordergrund. Im Sommer ist weniger los. Aber er ist immer bereit auf Bären- und Rentier Beobachtungssafari zu gehen oder Anglern die besten Fischgründe zu zeigen. Kommenden Winter soll sogar eine Billigfluglinie die Strecke Düsseldorf Kittilä anbieten. Davon erwartet er noch einmal einen Anstieg seiner Besucherzahlen. Wir erfahren, dass in Lappland die Winterzeit nicht dunkel, kalt und trübe ist sondern der weiße Schnee alles Restlicht tausendfach reflektiert, dass die Sterne an klaren Tagen ein überwältigendes, beleuchtetes Himmelszelt spannen und die Polarlichter in intensiven Jahren die Landschaft fast taghell erleuchten. Lars ist auch der Koch im Haus und wir lassen uns zu einem finnischen Rentierragout überreden. Gerade vor ein paar Stunden hatten wir vollkommen überraschend die ersten Rentiere auf unserer Fahrt direkt an der Straße gesehen.

Am nächsten Tag verabschieden wir uns von Lars dem selbsternannten fac totum und fahren weiter. Wir wechseln von der schwedischen auf die finnische Seite des Könkämäälven und machen einen kurzen Besichtigungsstop an der Sturmbock Stellung. Dies ist eine kleine Erhebung am Ufer des Könkämäälven, die komplett mit Schützengräben und Militärunterständen durchzogen ist. Man hat am Fuss der Stellung ein kleines Museum erbaut und mit allerhand Militaria Resten aus dem Lapplandkrieg, den die Deutschen im 2. Weltkrieg gegen Finnen und Russen führten, bestückt. Die Stellung war mit bis zu 12.000 Soldaten belegt und sollte die am Fluss vorbeiführende Hauptstraße absichern.

Von der Sturmbock Stellung aus fahren wir weiter auf finnischer Seite bis zur Grenze zu Norwegen. Auf dem letzten Rastplatz kurz vor der Grenze machen wir eine letzte Picknickpause in Finnland und entscheiden uns spontan zum Pikku Malla hinaufzusteigen. Dieser Berg, wohl etwa 700 Meter hoch, bietet einen phantastischen, letzten Blick zurück nach Finnland. Wir erkennen die Straße, die wir gekommen sind und den Kilpisjarvi See im Süden und im Norden am Horizont sehen wir schon die Küstenberge Norwegens – unser nächstes Ziel.



Unsere fast 7.200 Kilometer lange Skandinavientour als gpx-Track findet sich zum Download hier:

  Track_Skandinavien (2,0 MiB, 67 hits)


und einige Wegepunkte, die wir im Artikel erwähnt haben, finden sich im gpx Format hier:

  Wegepunkte_Finnland (587,8 KiB, 50 hits)


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