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Reise in Namibias Norden

Unsere Namibiareise beginnt wie immer mit einem Eurowings Nachtflug von Köln über München nach Windhoek, dem einzigen internationalen Flughafen Namibias, benannt nach Hosea Kutako.

Hosea Kutako war ein in Namibia bekannter Anführer der Herero. Er setzte sich Zeit seines Lebens und besonders während der Besetzung Namibias durch das südafrikanische Apartheitsregime für die Belange seines Landes und dessen Völker ein. Er war, neben dem ersten Präsidenten Namibias, Sam Nujoma, dessen Bild man in vielen Amtsstuben Namibias hängen sieht, einer der Mitbegründer der Befreiungsbewegung Swapo. Hosea Kutako starb 1970 im hohen Alter von 100 Jahren. Die Unabhängigkeit seines Landes im Jahr 1990 konnte er nicht mehr erleben aber ihm zu Ehren wurde der wichtigste Flughafen Namibias 1990 nach ihm benannt.

Wie immer lassen wir uns am Flughafen von einem Fahrer des Autoverleihers, diesmal Value Car Rental, abholen und zur Verleihstation im Zentrum Windhoeks fahren. Die Ausgabe der Value Car Rental Fahrzeuge findet in der Station des Verleihers ASCO Car Hire statt. Wir fragen nach wie ASCO und Value Car Rental zusammenhängen und werden über das interessante Geschäftsmodell aufgeklärt: ASCO verleiht neue und neuwertige Fahrzeuge, Value Car Rental  übernimmt die älteren bis alten Autos und verleiht sie weiter an anspruchslosere Touristen zu niedrigerem Preis. Wir sehen das gleich in der Auslieferungshalle. Neue Toyota Hilux und noch edlere Landcruiser Fahrzeuge werden angeboten mit neuen Reifen, unverbeult, sauber und edel hergerichtet mit ASCO Aufkleber. Daneben die Value Car Rental Autos und auch unser Toyota Hilux. Zerbeult, Reifen schon sehr abgenudelt, die Windschutzscheibe voller Steineinschäge und innen die Polster verschlissen. Trotzdem, der Toyota startet ohne Probleme und der Motor läuft geschmeidig und ruhig. Das Fahrzeug wird uns, bis auf die fast schon obligatorische Reifenpanne, nicht im Stich lassen.

Wir akzeptieren das Auto also so wie es ist, bestehen aber darauf, keinen eventuellen Schaden der malträtierten Windschutzscheibe zu tragen und Reifenschäden nur im Verhältnis Restprofil zu Neuprofil. Außerdem achten wir darauf, dass alle Karosserieschäden genau protokolliert werden. Ansonsten sind wir eben in Afrika und ein Neufahrzeug ist nicht unbedingt nötig.

Vom Hof des Autoverleihers fahren wir die Mandume Ndemufayo Street Richtung Norden, um in der Wernhill Shopping Mall groß einzukaufen. Anschließend verlassen wir Windhoek auf der C24 Richtung Südwesten. Nach etwa 40 Kilometern wechselt der Straßenbelag von Teer zu Schotter. Gegen fünf Uhr Abends erreichen wir unser Ziel, die Hakos Farm. Auf der Hakos Farm haben wir 2017 die letzte Nacht unserer damaligen Namibia Reise verbracht. Der zum Farmhaus etwas abgelegene Zeltplatz bietet einen tollen Ausblick hinüber auf die Gamsberge und 2017 erlebten wir, wie dort ein Unwetter aufzog mit Blitz, Donner und dicken, schwarzen Regenwolken. Diesmal wurden wir mit einem spektakulären Sonnenuntergang in sattem Orange verwöhnt.

Die Hasko Farm ist etwas besonderes, denn hier sind astronomische Instrumente zur Himmelsbeobachtung installiert. Wir können Friedhelm, der mit zur Besitzerfamilie gehört, überreden uns nach eingetretener Dunkelheit eine kurze Einführung in den südlichen Nachthimmel zu geben. Er erklärt und zeigt die Tierkreiszeichen, die sichtbaren Planeten Venus, Mars und Saturn und das Kreuz des Südens. Höhepunkt war zum Schluß der Blick durch ein fest im Vorgarten installiertes 3.000mm Teleskop. Zum ersten Mal konnten wir die rote Scheibe des Merkur sehen, den Saturn mit den Ringen und den Mond mit imposanten Kratern.

Wir sind begeistert und haben von Friedhelm viel gelernt. Bevor wir zurück zu unserem Auto und dem Dachzelt gehen, gibt er uns noch den Tipp mit, dass Wittmann Travel  für Fotografen spezielle Astrofotoreisen nach Namibia anbietet und sie auf der Hakos Farm die Teleskope für spektakuläre Himmelsaufnahmen benutzen. Es wird, so erfahren wir weiter, der komplette Workflow erklärt, also erst eine Einführung in die Astronomie und die optischen Instrumente der Hakos Farm gegeben, dann die Einstellungen an der eigenen Kamera und später der Entwicklungsprozess selbst geschossener Bilder in Programmen wie Lightroom erläutert. Das alles zur rechten Zeit am richtigen Ort, im Winter, bei Neumond also kompletter Dunkelheit in Namibia.

Am nächsten Morgen fahren wir weiter Richtung Westen. An der Blutkuppe, etwa 100 Kilometer  vor Swakopmund, machen wir halt und richten uns für die Nacht auf einem der traumhaft gelegenen Campingplätze ein. Wir besteigen den Granitfelsen der Blutkuppe am Abend und genießen von hier oben den tollen Blick in die Weite der Namib-Naukluft Wüste. Als wir zurück am Auto sind erkennen wir sofort, dass der Reifen hinten rechts platt ist. Gerade mal zwei Tage nach Übernahme des Fahrzeugs. Es hilft nichts. Wir packen das bordeigene Werkzeug aus und machen uns an die Arbeit. Bei jedem Urlaub in Namibia haben wir mindestens einen Reifenschaden und wir haben daher Übung beim Radwechseln. Alles geht flott von der Hand und das Auto ist schnell wieder fahrklar bevor die Sonne endgültig untergegeangen ist und es richtig dunkel wird.

Am nächsten Morgen geht unsere Fahrt weiter Richtung Swakopmund, wo wir als erstes die Unterkunft Alte Brücke ansteuern. Wir haben Glück und ergattern ohne Reservierung einen der begehrten Campingplätze. Sofort an der Rezeption erkundigen wir uns nach einer zuverlässigen Werkstatt, um den Reifen flicken zu lassen. Wir bekommen den Tipp, zu Dunlop Tyres 2000 zu fahren. Swakopmund ist nicht groß und die Werkstatt haben wir schnell gefunden. Der Reifen wird demontiert, aufgepumpt und schnell ist die schadhafte Stelle im Wasserbad gefunden. Gott sei Dank es ist nur ein Nagel in der Lauffläche – also kein Totalschaden. Der Reifen wird für umgerechnet etwa 10€ geflickt und wieder hinten rechts montiert.

Zurück zur Alten Brücke bauen wir unser Dachzelt für die Nacht auf und schlendern am Strand entlang ins Zentrum. Auf der alten Landungsbrücke oder englisch Jetty gehen wir hinaus aufs Meer. Früher war die Landungsbrücke für die weissen Siedler aus Deutschland lebenswichtig, um alle Güter vom Meer an Land bringen zu können. Heute ist sie nur eine touristische Attraktion. Sie ist fast menschenleer, nur ein Mann steht ganz links vorne an der Reling. Wir gehen durch bis zum Kopfende, machen ein paar Fotos und schlendern zurück. Ich will ein Foto  der Strandpromenade schiessen und beuge mich über die linke Reling und sehe plötzlich einen Mann im Wasser treiben.

Es ist wie im Fernsehen, beim „Tatort“, und ich kann es gar nicht glauben, dass unter mir ein Mann bäuchlinks im Wasser treibt. Er bewegt sich leicht in der Dünung, Arme und Beine pendeln am Körper aber das Gesicht ist permanent unter Wasser. Langsam wird mir klar, dass dem Mann nicht mehr zu helfen ist. Ich rufe meine Frau und kurz beraten wir was zu tun ist. Sie macht mit dem Smartphone ein Foto des Toten, dann laufen wir zum Kiosk am Strand und bitten die Polizei zu rufen. Die junge Frau zögert erst, ruft ihren Chef an und dann doch die Polizei. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung in die Sache. Polizei fährt auf und eine Rettungsmannschaft zieht ein Boot aus dem Bootsschuppen an der Landungsbrücke. Wir werden kurz befragt, schildern den Hergang und zeigen das Bild des Toten im Wasser. Wir gehen mit der Polizei und einigen anderen auf die Landungsbrücke zu der Stelle, wo wir den Toten gesehen haben – aber kein menschlicher Körper ist im Wasser zu finden. Vielleicht hat die Strömung ihn so stark abgetrieben oder er ist unter Wasser getaucht. Wir wissen es nicht. Die Polizei veranlasst, dass ein Boot ins Wasser gelassen wird. Es sucht die Fläche zwischen Landungsbrücke und Strand genau ab aber es bleibt dabei: Der Tote bleibt verschwunden.

Wir beide werden nun getrennt voneinander vernommen, meine Frau im Cafe oberhalb der Landungsbrücke, ich im Polizeiauto. Der Kommissar schreibt alles sorgfältig mit: Dass wir auf der Jetty fast allein waren, nur vorne links ein junger Mann an der Reling stand. Als wir zurück gingen war der Mann weg und ich hatte durch Zufall einen jungen Mann schwarzer Hautfarbe, sorgfätig und vollständig bekleidet bäuchlings im Wasser schwimmen gesehen. Wir waren schnell der Meinung, dass wir dem Mann nicht helfen konnten und dies ein Fall für die Polizei ist. Naja, der Rest war dann bekannt. Wir übermitteln noch das Smartphone Bild des Toten über Whatsapp auf das Telefon eines der beiden Polizisten. Dann können wir gehen, nicht ohne unsere Adresse in Swakopmund zu hinterlassen. Erst Wochen später in Deutschland bekommen wir eine Whatsapp Message von einem der Polizisten. Er teilt uns mit, dass eine männliche Leiche am Strand von Swakopmund gefunden worden ist, die mit der Person auf unserem Foto identisch ist.

Uns will die Sache mit dem Toten nicht aus dem Kopf, und wir gehen den Strand entlang und halten intensiv Ausschau nach dem jungen Mann im Wasser – aber ohne Erfolg. Am alten Leuchtturm wenden wir uns dem Zentrum zu, schauen im Lederwarengeschäft der Familie Sibold vorbei um ein paar Souvenirs zu kaufen und dann geht es zurück zum Auto. Diesen ereignisreichen Tag beenden wir im vorzüglichen Restaurant der „Alten Brücke“. Das Einschlafen fällt uns nach so einem Tag schwer. Immer wieder gleichen wir unsere Erinnerungen ab und wir fragen uns was wir anders hätten machen können und spekulieren darüber, wie der Mann wohl zu Tode kam. Aber es fällt uns keine Lösung ein.

Wir verlassen das recht kühle Swakopmund und fahren die B2 in nordöstlicher Richtung, biegen einmal links in die staubige Pad D1918 und dann rechts in die D3716 ein und sind nach vielleicht 150 Kilometern an der Spitzkoppe. Die Spitzkoppe ist ein Granitfelsen, der aus der Ebene der Namib herausragt. Vor ganz langer Zeit ist flüssiges Magma aus dem Erdinneren aufgestiegen und hat sich in der Erdkruste zu Granit verfestigt. Als das umgebende, weichere Deckgestein in Jahrmillionen wegerodierte blieb dieser Granitpfropfen weit sichtbar als Landmarke stehen. Die Große Spitzkoppe ähnelt in ihrer Form dem Matterhorn der Schweiz sodass sie von Weissen auch häufig als das afrikanische Matterhorn bezeichnet wird.

Die Große Spitzkoppe ist eigentlich ein eingezäunter Naturpark, der von den Dorfbewohnern des gleichnamigen Dorfes ‚Große Spitzkoppe‘ verwaltet wird. Liebevoll wurden tolle, ganz individuelle Campingplätze zwischen riesigen Granitblöcken angelegt. Es ist sehr heiß mit Temperaturen an die 40° und intensiver, brennender Sonne am wolkenlosen, blauen Himmel.  Wir sind in unseren Außenaktivitäten tagsüber sehr eingeschränkt und suchen Schatten unter Bäumen oder in Steinhöhlen. Erst gegen Abend trauen wir uns hinaus und klettern auf den riesigen Granitkugeln herum und genießen die Aussicht in die umliegende afrikanische Ebene. Gegen Abend zünden wir ein Feuer in unserer Campingplatz Feuerstelle an und lassen den Tag umringt von Granit stilvoll ausklingen.

Für den nächsten Tag haben wir einen einheimischen Führer gebucht, um private Pads des Parks zu befahren und auch um uns Felszeichnungen anzusehen. Unser junger Führer heißt einfach Franz. Sein Name ist auf seinem rechten Arm eintätowiert. Er spricht sehr gut Englisch und so kommen wir ins Gespräch. Wir lernen viel über die Wildtiere, die Teil der Parkfauna sind. Die Tiere, Zebras und Antilopen, werden mit Wasser und Futter versorgt, denn sie sind, wie die Touristen, von einem Zaun von der weiten Welt dort draußen abgeschnitten. Als er erfährt, dass meine Frau in Deutschland Lehrerin ist, überredet er uns, in seine ehemalige Dorfschule im Dorf vor dem Spitzkoppepark zu kommen.

Am nächsten Morgen holen wir Franz am Parkeingang ab und fahren weiter in sein Dorf ‚Große Spitzkoppe‘. Gleich am Eingang des Ortes befindet sich die Schule. Sie ist eingezäunt. Auf einem kargen Platz befinden sich in zwei Reihen lange, einstockige Schulgebäude mit Unterrichtsräumen. Die Schule hat im südlichen Teil eine angeschlossene Kantine und Schlafräume für Schüler; denn es werden hier nicht nur Kinder des Dorfes unterrichtet. Viele Schüler kommen aus umliegenden Dörfern und werden in der Schule verpflegt und untergebracht.

Wir lernen die Schulleiterin Esther Naris kennen. Sie erklärt uns, dass hier, an der Katora Primary School 15 Lehrer 400 Schüler im Alter von 5 bis 14 Jahren sieben Stunden am Tag unterrichten. Sie lädt uns ein, an ihrem Unterricht teilzunehmen. Sie wirkt auf uns energisch und erfahren, den Kindern zugewandt. Der Klassenraum ist baulich etwas heruntergekommen aber überall an den Wänden stellen Schüler ihre Arbeiten aus und so wirkt die Klasse lebendig, freundlich und persönlich. Auch meine Frau wird ermuntert etwas Unterricht aus dem Ärmel zu schütteln. Die Kinder und ihre Lehrerin sind begeistert.

Natürlich wissen wir, dass stillschweigend von uns erwartet wird, dass wir Geld für die Schule spenden und das tun wir auch in der Hoffnung, dass die namibischen Dollars auch der Schule und den Schülern zugute kommen.

Unsere Fahrt geht am nächsten Morgen weiter. von der Spitzkoppe fahren wir etwas wehmütig ab zum Brandberg Massif. Im Campingplatz der White Lady Lodge im ausgetrockneten Flussbett des Ugab übernachten wir, vorher legen wir uns aber natürlich noch an den Swimmingpool der Lodge und trinken ein oder auch zwei kühle Windhoek Beer. Wir fahren am nächsten Tag zum Eingang zur White Lady Felsmalerei im Tal des Tsiseb Flusses am Brandberg. Hier muß man eine Führerin buchen, und mit ihr wandern wir zur heute streng geschützten White Lady Felsmalerei. Für ein paar namibische Dollar mehr zeigt sie uns noch einen der seltenen Wüstenelefanten, von denen es am Brandberg Massif noch einige wenige gibt.

Eigentlich wollten wir auf dieser Namibia Reise weit hoch in den Norden des Landes, ins Kaokoland. Aber wir haben schon zu viel Zeit ‚vertrödelt‘. Auch trauen wir unserem Auto diese harte, einsame Rüttelstrecke in die nordwestlichste Ecke Namibias nicht wirklich zu und ganz allein ohne Satellitentelefon – das wollten wir dann doch nicht. Also fahren wir vom Brandberg über Palmwag nur bis zur Ongongo Quelle beim Ort Warmquelle. Hier ist es schon sehr abgelegen und richtig Afrika. Die Zufahrt zum Ongongo Campingplatz ist nicht einfach zu finden und die steile Abfahrt ins steinige Flussbett erfordert etwas Geschick.

Wir haben Glück und treffen gerade noch kurz vor ihrer Abfahrt Angelika und Gerhard. Beide haben eine permanente Aufenthaltsgenehmigung für Namibia, leben teilweise in Namibia und teilweise in Deutschland, in der Nähe von Neuwied. Sie empfehlen uns, auf der Rückfahrt an der Eagle Rock Guest-Farm vorbeizuschauen und von dort aus nach Windhoek und zum Flughafen zu fahren. Das klingt attraktiv. Die Farm liegt nur etwa 35 Kilometer westlich von Windhoek und das Angebot, die letzte Nacht auf einer Namibia Guestfarm zu verbringen und noch ein bischen mit Angelika und Gerhard zu reden, die dort auf der Farm eine Wohnung gemietet haben, kann man gar nicht ausschlagen.

Wir bleiben einen Tag am Ongongo und fahren dann zurück in Richtung Windhoek. An einem Tag schaffen wir es bis kurz vor das Waterberg Massiv. Wir übernachten auf dem Campingplatz der Guestfarm Hohenfels, dann die nächste Nacht am Waterberg und fahren anschließend zur Eagle Rock Guest-Farm.

Die Eagle Rock Guest-Farm ist, wie die meisten Farmen in Namibia, ein Paradies in dieser Steppenlandschaft. Ein stilvolles Farmhaus und seitlich die Unterkünfte der Gäste, ein netter Garten, ein Swimmingpool und ein gigantischer Ausblick in das Khomas Hochland im Westen von Windhoek. Das Farmhaus scheint fast nur aus einem großen Saal mit langem Tisch für viele Gäste zu bestehen und bei unserem letzten abendlichen Dinner fühlen wir uns auch ein bischen wie die Könige von Namibia .


Unsere etwa 2.200 Kilometer lange Tour durch Namibia als gpx-Track findet sich zum Download hier:

  Namibia2018_Track (537,9 KiB, 5 hits)

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